Himmlische Ekstase und göttliche Selbstvergessenheit
Mechthild von Mageburg und Marguerite Porete – zwei radikale Gottesrednerinnen des Spätmittelalters
Mit Mechthild von Magdeburg und Marguerite Porete begegnen uns zwei faszinierende Frauengestalten des Spätmittelalters, die uns beide in ihren Werken eine poetisch beeindruckende, die Kleriker ihrer Zeit verstörende Theologie hinterlassen haben. Mechthild ist eine Dichterin und Sängerin der ekstatischen Gottessehnsucht, deren erotische Kühnheit heute irritiert. In Marguerite treffen wir eine hochgebildete Theologin, die eine kompromisslose Einheit mit Gott fordert. Beiden gemeinsam ist, dass sie die tradierten Strukturen männlicher Theologie unterlaufen und deren Vertreter mit zum Teil drastischen Bildern kritisieren. In Mechthild von Magdeburg und Marguerite Porete lernen wir neue, überraschende Aspekte weiblicher theologischer Tradition kennen, die alles andere als brav, lieb und fromm ist.
Pressetext (PDF)
Audio:
Beitrag auf Radio Fro, 8. März 2011 (wma, 21 mb)
AktivistInnen:
Katrin Baumgartner,
Maia Benashvili,
Jasmin David,
Theresa Luise Gindlstrasser,
Dagmar Grünwald,
Doris Gstöttner,
Herta Gurtner, Isabella Hafner,
Johannes Holzmann,
Verena Karner,
Franz Mohr,
Nellie Neuwirth,
Marlene Poeckh,
Klara Porsch,
Mario Rudlstorfer, Sophie A. Stadler,
David Tischberger,
Maria Weinberger,
Barbara Wetzlmair,
Melanie Wurzer
Kontakt, stellvertretend für das Kollektiv „GleichGültig“:
Mag.a Melanie Wurzer BA,

|